Nähert man sich dem ‚ÄúPiano‚Äù über die Lütgendortmunder Straße, fällt das außergewöhnlich große Volumen des Gebäudes unmittelbar auf. Auf den zweiten Blick irritieren jedoch die ungewöhnliche Gliederung des Gebäudes und ein paar Fassadendetails, die offensichtlich älter sind. Einen ersten Hinweis, wie diese Ungereimtheiten zusammenhängen könnten, gibt eine Inschrift über dem Hoftor: ‚Äú1873. Wilh. Roggenkämper. 1903‚Ä≥. Offensichtlich ist das Gasthaus ‚ÄúZum Deutschen Haus‚Äù nicht in einem Guss entstanden.Ende der 1960er Jahren ging die Nachfrage im Gastbetrieb zurück. Viele Menschen verbrachten immer mehr Abende zu Hause, nachdem das Fernsehen Einzug in das alltägliche Leben genommen hatte. In den 1970er Jahren nutzte man deshalb einen Teil des Anwesens als Studentenwohnheim.

Erst die heutigen Betreiber haben den prachtvollen Jugendstil-Saal aus seinem Dornröschenschlaf geweckt. Als Ort für Musikveranstaltungen, besonders der Jazz, Blues- und Rockszene, ist das Piano inzwischen weit über Dortmund hinaus bekannt und beliebt.

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